Seit gestern, 19. August 2007, ist die neue zentrale Haltestelle der Regio-Tram im HBF-Kassel in Betrieb. Sie stellt eine Schnittstelle zwischen dem Regionalverkehr auf dem DB-Netz und dem innerstädtischen Straßenverkehr her. Ohne Umsteigen fahren die Fahrgäste seit gestern in neuen Hybridfahrzeugen aus dem Umland in die Kasseler Innenstadt.
Kernstück der Anlage ist die Unterquerung und Neugestaltung des Kasseler Hauptbahnhofs, welche auf dem Ergebnis eines Architektenwettbewerbes von 2003 beruht, welchen die Darmstädter Architekten Pahl + Weber-Pahl seinerzeit gewannen und anschliessend im Auftrag des NVV und der KVG (Kasseler Verkehrsgesellschaft) mit zahlreichen Ingenieuren planten (darunter OSD, FFM; Reitz & Pristl, Kassel; Steinigeweg, Darmstadt).
Das 140m lange Haltestellenbauwerk in Troglage wird weitgehend von einer filigranen freitragenden Holzschale aus 278 Stäben von jeweils 4,20m Länge überdeckt, die in ihrer Form und Lage Bezüge zu der historischen Bahnhofsarchitektur aufnimmt, aber in sich eine moderne und effiziente Tragstruktur darstellt.
Nach Abschluss der Documenta erfolgen noch Restarbeiten an der Trogwand, Erschließung und die Wiederherstellung der Oberflächen.
Aus Sicht des NVV ist dies ein für Nordhessen einzigartiges Projekt.
Das Gesamtvolumen des RegioTram-Projektes beträgt knapp 200 Mio. €.
Am Freitag, den 22.06.2007 ab 15:00 Uhr wurde der DB-Haltepunkt an der TU-Lichtwiese feierlich eingeweiht.
Neubau einer Produktionshalle mit Verwaltung